Klein- und Heimtierpraxis

Die Tierarztpraxis verfügt über modernste technische Ausstattung, die eine veterinärmedizinische Vorsorge-, Akut- und Notfallbehandlung nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen ermöglicht.

Dazu gehören u.a. modernste Laborgeräte, eine Zahnsanierungsstation und ein voll ausgestatteter Operationssaal mit besonders schonendem Inhalationsnarkosegerät.

Stationäre Patienten können auf der Intensivstation rund um die Uhr betreut werden. Ein Ultraschallgerät mit Möglichkeit zum Herzultraschall und ein digitales Röntgengerät runden das Angebot ab.

Zu Leistungsspektrum gehören beispielsweise

  • Allergologie
  • Augenheilkunde
  • Dermatologie
  • Digitales Röntgen
  • Ernährungsberatung
  • Herzultraschall, Kardiologie
  • Geburtshilfe und Gynäkologie
  • Impfungen und Tierkennzeichnung
  • Intensivstation und -überwachung
  • Kastrationen
  • Labordiagnostik, Mikrobiologie
  • Ultraschalluntersuchungen
  • Vorsorgeuntersuchungen
  • Weichteilchirurgie
  • Zahnbehandlung und Zahnsteinentfernung

sowie eine Vielzahl weiterer Leistungen. Wir behandeln alle Klein- und Heimtierarten. Sollten Sie Fragen zu unserem Behandlungsspektrum haben wenden Sie sich jederzeit an unser Team.

Besitzerinformationen Katzen

Die Chronischen Nierenerkrankung

Jede dritte Katze ist betroffen!

Die schleichend verlaufende chronische Nierenerkrankung bleibt häufig lange Zeit unbemerkt, was sie besonders gefährlich und damit zur häufigsten Todesursache bei Katzen macht. Die Symptome wie vermehrtes Trinken, häufigeres Urinieren oder allgemeine Abgeschlagenheit fallen im Alltag erst kaum auf, denn die Katze ist sehr lange in der Lage die fehlende Nierenfunktion zu kompensieren. Deutliche Symptome werden erst sichtbar wenn bereits 75% der Nierenfunktion unwiderruflich verloren sind. Nur regelmäßige Laboruntersuchungen können diese Erkrankung frühzeitig aufdecken, so dass mit entsprechenden Medikamenten und der Umstellung auf eine Nierendiät die Lebensqualität und gemeinsame Zeit verlängert werden kann.

Ab 7 Jahren ist es sinnvoll alle 6 bis 12 Monate einen Vorsorge-Check für die Nierenwerten durchführen zu lassen. Damit haben sie die Sicherheit, dass sie schützen was Ihnen lieb ist.

Die Arthrose der Katze

Katzen – Meister im Verbergen von Schmerzen

Zahlreiche Studien haben mittlerweile gezeigt, dass 90% der Katzen im Alter Veränderungen in den Gelenken haben. Dies sind häufig Verschleißerscheinungen des Gelenkknorpels, Verletzungen oder Fehlbelastungen (z.B. durch Übergewicht), die mit Schmerzen verbunden sind. Bei Katzen werden Arthrosen häufig erst sehr spät erkannt, denn Katzen sind hervorragend darin Schmerzen zu verbergen. Sie bewegen sich einfach weniger, ziehen sich zurück oder mögen nicht mehr berührt werden. Je eher Arthrosen aber erkannt und behandelt werden, desto besser bekommt man sie und auch ihre Folgeerscheinungen (z.B. Verhaltensänderungen) in den Griff.

Ihr Tierarzt kann mit gezielten Fragen zum Verhalten und moderner Diagnostik (z.B. Röntgen) eine Arthrose feststellen. Entsprechende schmerz- und entzündungshemmende Mittel ermöglichen Ihrer Katze dann wieder spürbar mehr Freude an der Bewegung und am Leben.

Herzerkrankungen bei alten Katzen

Hecheln und Atemnot, aber auch unspezifische Anzeichen wie Inappetenz, Gewichtsverlust und Leistungsschwäche können ein Hinweis auf eine Herz-Kreislauferkrankung sein.

Diese typischen Symptome einer Herzerkrankung fehlen jedoch häufig bei Katzen und machen sie so zu relativ schwierigen Herzpatienten. Zudem können Katzen ihre Herzerkrankung recht lange kompensieren und erst im Endstadium Symptome zu zeigen. Der plötzliche Herztod ist aufgrund der oftmals fehlenden klinischen Symptome leider keine Seltenheit.

Der frühzeitigen Entdeckung eines möglichen Herzpatienten kommt daher gerade bei Katzen eine wichtige Bedeutung zu, stellen Sie Ihren Katzensenior deshalb rechtzeitig und regelmäßig zur Herzvorsorgeuntersuchung vor. Auf diese Weise kann eine mögliche Herzschwäche rechtzeitig erkannt und Ihrer Katze geholfen werden.

Diabetes mellitus bei Katzen

Wie auch bei Menschen nimmt die Zahl Diabetes-kranker Katzen stetig zu. Man geht davon aus, dass etwa eine von 200 Katzen betroffen ist. Bei Katzen handelt es sich, im Gegensatz zum Hund, vorwiegend um einen Typ II-Diabetes, der häufig mit körperlicher Inaktivität und Übergewicht assoziiert ist. Bei dieser Form spricht der Körper nicht mehr ausreichend auf Insulin an, kann aber auch einen Mangel an Insulin aufweisen. Insulin ist jedoch sehr wichtig für die Aufnahme von Glukose („Zucker”) in die Körperzellen. Somit kann der Körper bei Diabetes seine wichtigste Energiequelle nicht mehr ausreichend nutzen. Die Anzeichen eines Diabetes wie vermehrtes Trinken, vermehrter Urinabsatz, Gewichtsabnahme bei gleichzeitig erhöhter Futteraufnahme sind leider sehr unspezifisch und können daher leicht übersehen werden. Eine verlässliche Diagnose kann durch eine Blutuntersuchung gestellt werden.

Aus diesem Grund ist eine jährliche Vorsorgeuntersuchung bei Katzen ab 7 Jahren zu empfehlen.


 

Aktueller Hinweis an alle Halter von Kaninchen

Im Landkreis Hanau ist es zu einem Myxomatoseausbruch gekommen. Bitte überprüfen Sie den Impfstatus Ihrer Kaninchen. Der neue RHD-Stamm kann Todesfälle verursachen, die ständige Impfkommission empfiehlt daher eine halbjährliche Impfung.